Eine Frau aus dem Cilento vor einer Wand mit aufgehängten Tomatenrispen.

Wir unterstützen Forschung für eine bessere Welt.

Die Waltraut Bergmann Stiftung fördert biomedizinische Forschung dort, wo Patientinnen und Patienten noch auf bessere Diagnosen und Vorsorge warten.

Longevity Forschungsprojekt


Die Waltraut Bergmann Stiftung unterstützt die Langlebigkeitsstudie im Cilento, einer Region in der Provinz Salerno in Süditalien. Kaum irgendwo leben so viele Hundertjährige – vergleichbar nur mit Okinawa in Japan.

92 JahreLebenserwartung der Frauen im Cilento, italienischer Durchschnitt: 84

85 JahreLebenserwartung der Männer im Cilento, italienischer Durchschnitt: 79

Die Studie untersucht Umwelteinflüsse, Ernährung, Lebensstil und genetische Faktoren, die gesundes Altern erklären könnten. Die Pilotstudie CIAO ist bereits erfolgreich abgeschlossen.

Durchgeführt von der Universität La Sapienza, Rom, und der University of California, San Diego.

Mehr zur Studie
Ein über neunzigjähriger Mann aus dem Cilento sitzt auf seinen Stock gestützt.

Laufende Projekte


Longevity Forschungsprojekt


Umwelteinflüsse, genetische Faktoren, medizinische Parameter und Biomarker, die ein langes Leben begünstigen. Geleitet von La Sapienza, Rom, und UC San Diego.

LIBRE II Studie


Wie beeinflussen Ernährung und Bewegung das Brustkrebsrisiko von Frauen mit BRCA1/2-Mutation? Geleitet von Prof. Dr. Marion Kiechle, gefördert gemeinsam mit der Deutschen Krebshilfe.

Kinder­Augen­Krebs­Stiftung


„Als Biologe weiß ich, dass seltene Erkrankungen unsere Unterstützung brauchen und auf private Initiativen angewiesen sind.“

Gregor König, Vorstandsvorsitzender der KinderAugenKrebsStiftung
Ein Bergdorf im Cilento über dem Meer.
Ein älteres Ehepaar sitzt lächelnd auf einer Bank.
Drei Generationen am gedeckten Mittagstisch.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der CIAO-Pilotstudie und ihre Heimat, den Cilento.

Waltraut Bergmann, Schwarzweißfotografie.
Waltraut Bergmann, 1936–2001

Waltraut Bergmann


Waltraut Bergmann wurde 1936 in Ostpreußen geboren. Die Flucht vor dem Krieg prägte ihre Kindheit. Sie war Krankenschwester aus Überzeugung und Mutter von sechs Kindern; Familie, Glaube und menschliche Werte bestimmten ihr Leben.

Mit 65 Jahren starb sie an Krebs. Ihr Sohn Andreas Bergmann gründete in ihrem Andenken die Stiftung, die zukunftsorientierte biomedizinische Forschung fördert – mit dem Ziel, Krankheiten früh zu erkennen und ihnen vorzubeugen, statt sie erst zu behandeln.

Dr. rer. nat. Andreas BergmannVorsitzender des Stiftungsrats. Biochemiker, Gründer von sphingotec, 121 Patente und über 150 wissenschaftliche Veröffentlichungen.

Eine Auswahl unserer Projekte


  1. 2018

    • GREAT International Meeting, Venedig

      Die Stiftung unterstützte das XI. Expertentreffen am 5. und 6. Juli, damit gerade junge Forschende teilnehmen konnten.

  2. 2016

    • CIAO-Pilotstudie

      Epidemiologische Non-Profit-Studie zu den Faktoren der Langlebigkeit im Cilento.

    • LIBRE II Studie

      Interventionsstrategien bei BRCA-positiven Frauen, gemeinsam gefördert mit der Deutschen Krebshilfe.

    • ATHENA Studie

      Blutmarker bei Frauen mit erhöhtem Brustkrebsrisiko.

  3. 2015

    • Studie zu Harnwegsinfektionen

      Schnelldiagnose und Antibiotika-Empfindlichkeit bei rund 200 Patienten der Notaufnahme des Sant’Andrea Krankenhauses in Rom.

  4. 2014

    • Entwicklung neuer Biomarker

      Diagnose und Prognose bei Patienten mit kongestiver Herzinsuffizienz.

    • Kinder­Augen­Krebs­Stiftung

      Übernahme der Kosten für Autoimmunseren zur Erforschung seltener Augenerkrankungen bei Kindern.

Förderung beantragen


Die Stiftung vergibt zweckgebundene Mittel für konkrete Forschungsvorhaben. Den Verwendungszweck legen Sie im Antrag fest; Änderungen an Zeitplan, Kostenplan oder Durchführung teilen Sie uns vorab mit.

Spätestens sechs Wochen nach Projektende erwarten wir einen Abschlussbericht. Personalkosten übernehmen wir bis zu 15 % der Gesamtförderung.